5 Tee-Fakten

..., die sogar Teekenner verblĂŒffen.

Kamillentee, der in Wasser umherwirbelt

Tee kommt aus China. Nur die Geburt eines königlichen Babys wird von den Briten so konsequent gefeiert wie der Five o'clock tea. Nirgendwo sonst in Deutschland legen die Menschen so viel Wert auf Vielfalt beim Tee wie in Ostfriesland...Alles schon mal gehört und keine Lust auf die immer gleichen Fakten ĂŒber Tee? 

Was hier folgt, ist wahres Insider-Wissen, das selbst Kenner ĂŒberrascht - perfekt fĂŒr den nĂ€chsten Tea-Talk.

Fact 1: Ein unschlagbares Duo.

Sie können nicht ohneeinander: Tee und Wasser. TatsĂ€chlich besteht das weltweit beliebte GetrĂ€nk zu ĂŒber 99 Prozent aus der klaren FlĂŒssigkeit.  FĂŒr einen unverfĂ€lschten Teegenuss sollte das Wasser rein, weich und frisch sein. Frisches Wasser enthĂ€lt viel Sauerstoff, der wiederum Einfluss auf das Aroma des Tees hat. Damit das wertvolle Element beim Erhitzen nicht verloren geht, darf Tee-Wasser nur wenige Sekunden kochen. Die QualitĂ€t des Wassers ist meist abhĂ€ngig von der Region, aus der es stammt: Ein Filter kann dabei helfen, die perfekte Grundlage fĂŒr schmackhaften Tee zu schaffen. Kalkhaltiges Wasser kann auch die Ursache fĂŒr dunkle, an Öl erinnernde Schlieren sein, die sich auf der OberflĂ€che von Tee oder am bilden. Sie entstehen, weil Substanzen im Tee bzw. Wasser sowie der Sauerstoff in der Luft miteinander reagieren. Bei einigen Sorten, z. B. hochwertigem Assam-Tee, kann der schimmernde Film auf eine erstklassige Sorte hindeuten: Es handelt sich dabei um Ă€therische Öle. Diese sind ein QualitĂ€tsmerkmal fĂŒr besonders guten Tee.

Avourys dopplewandiges TeeglÀser-Set
GrĂŒne Teeplantage mit SchattenbĂ€umen umhĂŒllt in mystischem Nebel

Fact 2: Perfektes Klima fĂŒr ausgezeichneten Tee.

Am besten wÀchst die Tee-Pflanze in subtropischen und tropischen Gebieten, in denen es nur selten Frost gibt. TÀglich mindestens vier
Stunden Sonne und regelmĂ€ĂŸiger Regen sorgen dafĂŒr, dass der Tee bestens gedeiht. FĂŒr eine besonders hochwertige Ernte pflanzen einige
Teebauern große sogenannte „SchattenbĂ€ume” auf ihre Felder, die das Mikroklima auf den Plantagen senken. SchattenbĂ€ume schĂŒtzen die kostbaren BlĂ€tter vor natĂŒrlichen Risiken wie Hagel und sorgen dafĂŒr, dass der Boden im ökologischen Gleichgewicht bleibt. Ein bekannter Schattenspender auf vielen Tee-Plantagen Ist die Albizie, deren BlĂ€ttchen an kleine grĂŒne Federn erinnern.

Fact 3: Slurp it.

Dieser Fact spricht gegen alle Benimmregeln - und sollte besser nicht in vornehmer Gesellschaft angewendet werden. SchlĂŒrfen trĂ€gt nicht nur beim Probieren von Wein zum vollen Genuss bei, sondern auch beim Tee. Dessen Verkostung unterscheidet sich nĂ€mlich kaum von Weinproben. Wer Tee schlĂŒrft, zieht ihn mit Druck in den Mund und reichert die warme FlĂŒssigkeit mit Sauerstoff an. Das sorgt dafĂŒr, dass feinste Aromen des Tees in den Mund, Nasen- und Rachenraum gelangen und sich kleinste Nuancen intensiv herausschmecken lassen. Sogar zum professionellen „Tee-SchlĂŒrfer” kann man sich ausbilden lassen: Sogenannte Tee-Taster stellen mit ihrem geschulten Gaumen sicher, dass die QualitĂ€t der aufgebrĂŒhten Tee-BlĂ€tter stimmt. Achtung: Beim SchlĂŒrfen nicht die Zunge verbrennen!

Tee trinkende Frau
Pearls of Jasmine

Fact 4: Über LĂ€nder und Seen.

Nicht nur Tee an sich, auch seine Sprachgeschichte fasziniert. Weltweit existieren nur zwei Begriffe, die „Tee“ bedeuten — „te“ und „cha“, je nach Land abgewandelt in dessen Sprachvariation. Beide Worte haben ihren Ursprung im fernen China. „Cha” bzw. „Chay“ wurde hauptsĂ€chlich ĂŒber Land hinaus In die Welt getragen. Der Begriff verbreitete sich ĂŒber die Seidenstraße nach Zentralasien und Persien. „Te” ist aus einem chinesischen Dialekt entstanden, der in der KĂŒstenprovinz Fujian gesprochen wird. Diese Bezeichnung verbreitete sich ĂŒber den Seeweg: HollĂ€ndische Tee-HĂ€ndler trugen den Begriff ĂŒber das Meer weiter bis nach Europa, wo man heute ĂŒberwiegend Abwandlungen von „Te“ nutzt. Plausibel also, dass wir In Deutschland zumeist von "Tee" und nicht etwa ĂŒber "Chai" sprechen.

Fact 5: Gut schmeckt, was (nicht) drinsteckt.

Jasmintee verzaubert durch seinen sinnlich-lieblichen Duft und einen unverkennbar blumigen Geschmack - ohne dass JasminblĂŒten in der Teemischung enthalten sind. Wieso sticht die Note trotzdem so hervor? Der Grund dafĂŒr ist ein besonderer Herstellungsprozess. Dabei pflĂŒcken die Tee-Bauern frische JasminblĂŒten und vermengen sie behutsam mit dem getrockneten Tee.

FĂŒr mehrere Stunden geben die BlĂŒten ihre feinen Aromen an ihn ab. Danach werden sie wieder von den TeeblĂ€ttern getrennt. Den gesamten Vorgang wiederholen die Tee-Bauern ĂŒber mehrere Tage, bis der Tee ausreichend blumig schmeckt. Was entsteht, ist eine unvergleichliche Kreation wie beim PEARLS OF JASMINE  von Avoury. Hier verraten wir euch, wo die Avoury Tee-Sommeliers die Ideen fĂŒr ihre ausgefallenen Teesorten gesammelt haben.